Die Public Cloud ist nicht der einzige Weg — und für viele Kontexte nicht der beste. Mit der Private Cloud und dem Virtual Data Center (VDC) bieten wir dedizierte, isolierte und skalierbare Umgebungen — gehostet in unserem grünen Rechenzentrum oder beim Kunden konzipiert, auch in hybrider Konfiguration.
Was enthalten ist
- Dedizierte virtuelle Umgebungen: Computing, Storage und Netzwerk — isoliert und skalierbar
- Hybride Architekturen: On-Premise + Private Cloud, mit gesteuerten Migrationen
- Virtualisierung auf bewährten, offenen Technologien — unsere Wurzeln liegen in OpenStack, seit 2010
- Integration mit DPaaS, DR und NOC-Monitoring
Vorteile
- Datensouveränität: Sie wissen, wo Ihre Daten liegen, wer sie verarbeitet und mit welchen Garantien
- Planbare Kosten und kein Vendor-Lock-in
- Der ideale Perimeter für sensible Workloads — einschließlich der Lösungen für KI on-premise
- Infrastruktur mit null Emissionen, grün zertifiziert
Für wen: öffentliche Verwaltung, Gesundheitswesen und Unternehmen mit strengen Anforderungen an Kontrolle, Compliance und Vertraulichkeit — oder die schlicht genug haben von den unberechenbaren Rechnungen der Public Cloud.
VDC GREEN: die Cloud nach dem Baukastenprinzip
Unser Virtual-Data-Center-Dienst heißt VDC GREEN und beruht auf einem einfachen Prinzip: Jede Ressource — vCPU, vRAM, Storage, Netzwerk — skaliert unabhängig von den anderen; Sie zahlen also auf jeder Achse nur die Dimension, die Sie wirklich benötigen. Die Steuerung erfolgt über eine einzige Web-Konsole, wobei die Hardware-Infrastruktur auch dann in Betrieb bleibt, wenn die Konsole es nicht ist: ein Single Point of Failure weniger. Das Provisioning ist schnell — fertige oder von Ihnen erstellte Templates verkürzen die Installationszeiten der Systeme drastisch — und die REST-APIs öffnen den Weg zu Integrationen und Automatisierung im Sinne von DevOps.
Pay-per-Use ohne Verbrauchsschwellen
Die Preisliste ist bewusst einfach: eine monatliche, vorab vereinbarte Pay-per-Use-Gebühr — und auf keine Ressource — vCPU, vRAM, Storage, Bandbreite — werden Verbrauchsschwellen angewendet. Das ist der konkreteste Unterschied zu den großen Public Clouds, wo Schwellenüberschreitungen die versteckten Kosten sind, die die Rechnungen unberechenbar machen. Auch die Softwarelizenzen folgen dem Verbrauch: monatliche Betriebskosten statt Anfangsinvestitionen, stets aktuelle Versionen und eine Gebühr, die sinkt, wenn Sie Nutzer oder Ressourcen reduzieren — auch nur für einen begrenzten Zeitraum, etwa für externe Berater oder Prototypen.
Wirklich privat: von Grund auf isoliert
Der Unterschied zwischen Private und Public Cloud wirkt subtil, ist aber deutlich. In der Public Cloud bleiben einige Elemente logisch geteilt zwischen den Kunden — angefangen bei der vom Provider verwalteten Virtualisierungsschicht. Im VDC lebt jeder Kunde in einem isolierten Infrastruktur-Stack: Was innerhalb Ihres Perimeters liegt, gehört Ihnen — einschließlich VLANs und virtueller Netze mit feingranularer Kontrolle der Firewall-Regeln. Alles, was Sie brauchen, um jede beliebige private Netztopologie zu entwerfen, mit Schutz auf mehreren Ebenen (Perimeter des Rechenzentrums, virtuelle Firewall im VDC, physische Geräte im Housing oder bei Ihnen — oder eine Kombination).
On-Premise oder VDC?
Einige Denkanstöße aus dem Vergleich, den wir am häufigsten mit IT-Managern führen:
| On-Premise | VDC GREEN | |
|---|---|---|
| Lizenzen | Anfangsinvestition (CAPEX); Updates nur mit zu verlängernder Software Assurance | Monatliche verbrauchsbasierte Gebühr (OPEX), stets aktuelle Versionen; die Gebühr passt sich auch nach unten an |
| Skalierbarkeit | Begrenzt durch die gekauften Server: Darüber hinaus braucht es neue Hardware, neue Lizenzen und Stillstände für den Ausbau | In der Größenordnung von Minuten, durchgeführt von Fachpersonal, ohne Unterbrechungen |
| Wartung | Aufgabe der internen IT, oft mit mehreren Lieferanten und wenig einheitlichem Vorgehen | Von geplant bis proaktiv, bis hin zum Co-Sourcing — Richtlinien und Entscheidungen bleiben beim IT-Manager |
| Sicherheit | Hardware, Lizenzen und Spezialisten, die beschafft, implementiert und unterhalten werden müssen | Inklusive: mehrstufige Firewalls und das Security & Network Operations Center des Rechenzentrums |
| Disaster Recovery | Eigenes Projekt, Anpassung der Infrastruktur und erhebliche Investition | Bereits vorbereitete Umgebung: Die Aktivierung des DR ist einfacher und günstiger |
| Kontinuität | Abhängig von aggressiven (und teuren) Supportverträgen, die nicht immer zur Lösung führen | 99,98% garantiert durch das Rechenzentrum: maximaler Stillstand von 1,6 Stunden pro Jahr |
Das Rechenzentrum dahinter
Die VDCs leben im Data Center 00GATE in Castel San Pietro Terme — demselben emissionsfreien grünen Rechenzentrum, zertifiziert durch eine bei Accredia® akkreditierte Stelle, in Tier III-Konfiguration mit einer garantierten Betriebskontinuität von 99,98%. Der Schutz ist zuerst physisch, dann logisch: fast 200 Geräte — von Einbruchmeldern über Kameras und Infrarotschranken bis zu Nebelanlagen — mit einem gegenüber dem Straßenniveau erhöhten Maschinensaal und einer per Gebäudeautomation gesteuerten Facility. Die Konnektivität ist redundant über zwei Betreiber ausgelegt (multihomed), jeder per Glasfaser in einem Doppelring mit unabhängigen physischen Trassen angebunden; dedizierte Bandbreite auf Anfrage. Und die Daten bleiben ausschließlich in Italien.
Support: so viel, wie Sie brauchen
Das Management-Niveau wählen Sie selbst — und Sie können es im Laufe der Zeit ändern: vom einfachen Ticket bei Bedarf über das Co-Sourcing der virtuellen Server mit unserem NOC, das Tag und Nacht proaktiv überwacht, bis zum Full Management. In jedem Szenario legt Ihr IT-Manager die Richtlinien und die Struktur des VDC fest und bleibt die Referenz- und Entscheidungsfigur: Wir nehmen Ihnen die Tätigkeiten mit geringer Wertschöpfung ab, nicht die Kontrolle.
Häufige Fragen
Wie „privat“ ist das wirklich im Vergleich dazu, alles im eigenen Haus oder in Colocation zu betreiben?
Jedes VDC ist in seinem eigenen Infrastruktur-Stack isoliert, und das Rechenzentrum wird von einem rund um die Uhr aktiven Security & Network Operations Center überwacht. Ein gleichwertiges Spezialistenteam und eine gleichwertige Enterprise-Infrastruktur im eigenen Haus vorzuhalten, ist ein Kostenfaktor, den sich nur wenige Organisationen leisten können: Der Wert der Private Cloud beschränkt sich nicht auf die eingekauften IT-Ressourcen — und dieser Vergleich hält auch gegenüber Colocation und Housing stand, vor allem bei den laufenden Kosten für den Schutz der Daten.
Kostet die Green-Zertifizierung etwas? Ist es eine echte Zertifizierung?
Für den Kunden ist sie kostenlos. Und es ist eine echte Zertifizierung: Für Rechenzentren wird sie von akkreditierten Stellen ausgestellt, die Accredia®, der nationalen italienischen Akkreditierungsstelle, unterstehen. Die Sub-Zertifizierungen für die gehosteten Dienste stellt der Betreiber des Rechenzentrums gemäß Regelwerk aus; sie werden im Register des Green Cloud Consortium veröffentlicht — für jedermann überprüfbar.
Kann ich mit der grünen Entscheidung bei meinen Kunden werben?
Ja: Wenn die Dienste, die Sie Ihren Kunden erbringen, in Ihrem VDC leben, können diese ein von Ihrem abgeleitetes Tochterzertifikat erhalten und das Badge für nachhaltiges Hosting auf ihren eigenen Websites führen. Das Regelwerk hat seine Feinheiten: Dabei begleitet Sie einer unserer Experten.
Kann ich meine eigene Firewall verwenden?
Ja. Das Rechenzentrum verfügt über einen zugangskontrollierten Housing-Bereich mit geschützten Racks, in denen Sie Ihre Geräte installieren können (oder wir installieren sie, sofern vertraglich vorgesehen); die logische Anbindung an Ihr VDC übernimmt unser technischer Support.
Wie schnell skaliert das VDC? Und kann ich das Rechenzentrum besichtigen?
Die Skalierung erfolgt praktisch sofort: Es genügt die Upgrade-Anfrage — unsere Techniker stehen bereit, falls Sie bei dem Vorgang Unterstützung brauchen. Und ja — besuchen Sie uns: Es ist der beste Weg zu verstehen, dass dies kein Rechenzentrum wie jedes andere ist. Wir organisieren einen Besuch.